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20.10.2014

Molekulare Früherkennung von Darmkrebs

Dickdarmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten und gilt als zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen und als dritthäufigste bei Männern. Gleichzeitig nimmt Dickdarmkrebs bei den krebsbedingten Todesursachen die vierte Stelle ein. Eine Früherkennung führt zur Verbesserung des Therapieerfolges und erhöht die Überlebenschancen. Konventionelle Diagnosemethoden basieren entweder auf unangenehmen invasiven Verfahren oder auf Stuhltests, die zu einem hohen Anteil falsch-positive Ergebnisse liefern. Ziel der Zusammenarbeit zwischen BioVendor, SCIENION und AIT ist es, einen einfach durchführbaren Bluttest zu entwickeln, der die Früherkennung einer Krebserkrankung ermöglicht.

Im Rahmen des Projektes wird ein Biomarker-basierter In-vitro-Diagnosetest (IVD-Test) entwickelt. Die verwendete Technologie hat den Vorteil, dass spezifische Tumor-Autoantikörper bereits in einem sehr frühen Stadium der Tumorentwicklung im Blut von Krebspatienten nachweisbar sind.

Entwicklung eines In-vitro-Tests: Die drei Unternehmen werden bei der Entwicklung des In-vitro-Tests für den globalen Markt eng zusammenarbeiten. AIT stellt bereits identifizierte und patentierte Biomarker für die blutbasierte Diagnose von Dickdarmkrebs zur Verfügung. BioVendor, vertreten durch sein Tochterunternehmen TestLine Clinical Diagnostics, bringt sein Entwicklungs-Know-how und Vertriebsnetz in die Kooperation ein. SCIENION steuert seine langjährige Erfahrung im Bereich Microarrays bei und ist für Assay-Entwicklung sowie -Herstellung im Format seiner hochqualitativen Mikrotiterplatten (sciPLEXPLATES) verantwortlich.
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20.10.2014

Physiker der TU Dortmund veröffentlichen im Wissenschaftsmagazin Nature

Halbleiter, also Materialien, die je nach Temperatur elektrische Energie leiten oder nicht, bilden die Grundlage für elektronische Bauteile, etwa in Computern und Mobiltelefonen. Darüber hinaus lassen sie sich auch zur Lichterzeugung einsetzen, etwa in Leuchtdioden (LEDs). Dabei verbinden sich ein negativ geladenes Elektron und ein positiver Ladungsträger, ein sogenanntes Loch, und strahlen die frei werdende Energie in Form von Licht ab.



Gemeinsame Forschung mit der Universität Rostock

Den Dortmunder Physikern Dr. Tomasz Kazimierczuk, Professor Dietmar Fröhlich und Professor Manfred Bayer ist es nun in Kooperation mit Kollegen von der Universität Rostock gelungen, besonders große und energiereiche Verbindungen aus Elektron und Loch zu erzeugen. Diese sogenannten Rydberg-Exzitonen ähneln Wasserstoffatomen, die so hoch angeregt wurden, dass sich das Elektron auf einer Umlaufbahn fernab vom Atomkern befindet. Im Unterschied zu solchen Rydberg-Atomen befinden sich die Rydberg-Exzitonen jedoch nicht im Vakuum, sondern in einem Kristallgitter aufgebaut aus Billionen anderer Atome und sind überdies größer.

Für ihre Untersuchungen verwendete die Dortmunder Arbeitsgruppe den Kristall Kupferoxydul. Eine Besonderheit ist, dass der Kristall nicht künstlich erzeugt wurde, sondern natürlichen Ursprungs ist und zudem eine außergewöhnlich hohe Qualität hat. Die Exzitonen, die die Forscher in diesem Kristall erzeugen konnten, maßen bis zu zwei Mikrometer, also zwei millionstel Meter. Damit sind sie mehr als tausendmal so groß wie ein Exziton im Grundzustand. Prof. Bayer ist überzeugt, dass die Erkenntnisse seiner Arbeitsgruppe ganz neue Möglichkeiten für die Forschung eröffnen. So konnte bereits gezeigt werden, dass die Anwesenheit eines Exzitons die Erzeugung eines zweiten Exzitons in seiner Umgebung blockiert. Kristalle könnten durch die Erzeugung eines einzelnen Exzitons durch ein einzelnes Photon transparent werden.



Zur Person:

Professor Dr. Manfred Bayer, Jahrgang 1965, hat an der Universität Würzburg Physik studiert und dort 1997 mit einer Arbeit zur Laserspektroskopie an Halbleiter-Nanostrukturen promoviert. Nach seiner Habilitation im Jahr 2000 wurde er 2002 von der Technischen Universität Dortmund auf den Lehrstuhl für Experimentelle Physik II berufen. Sein Forschungsgebiet betrifft die Untersuchung kondensierter Materie mit optischen Methoden, mit denen er unter anderem Fragestellungen der Spin-Elektronik, Plasmonik, Quantenoptik und Quanteninformation angeht. Für seine Arbeiten hat der aktuelle Senatsvorsitzende der TU Dortmund eine Reihe von Auszeichnungen erhalten, etwa den Walter-Schottky-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft 2001, die Ehrenmitgliedschaft des Ioffe-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften 2009 sowie die Wahl zum Fellow der American Physical Society 2012.



Zur Zeitschrift:

Das Magazin „Nature: a weekly journal of science“ ist eine wöchentlich erscheinende, englischsprachige Fachzeitschrift mit Themen aus verschiedenen, vorwiegend naturwissenschaftlichen Disziplinen. Nature ist nicht nur die weltweit meist zitierte interdisziplinäre Fachzeitschrift sondern auch die weltweit angesehenste Zeitschrift für Naturwissenschaften neben der US-amerikanischen Science.
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20.10.2014

Gründungswettbewerb start2grow auf YouTube

Der Weg von der Idee zur erfolgreichen Gründung! Um Interessierten den Gründungswettbewerb start2grow auf eine verständliche aber auch unterhaltsame Weise zu erläutern, ist die Website www.start2grow.de um ein neues „Explain-it-Video“ ergänzt worden. mehr lesen...


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