Querschnittskompetenzen
Robotik
Der Begriff ‚Roboter’ wurde - abgeleitet von dem tschechischen Wort „robota“ für Arbeit - bereits 1921 geprägt, die ersten Geräte wurden jedoch erst um 1948 gebaut.
Der Industrieroboter ist als mechatronisches System zu verstehen und somit im Bereich der Mechatronik anzusiedeln. Diese basiert als Querschnittstechnologie auf den Disziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. Im Zentrum dieser interdisziplinären Wissenschaft stehen die Entwicklung und technische Umsetzung neuer integrierter mechanisch-elektronischer Systeme, die aufgrund ihrer ‚Intelligenz’ eigenständige Handlungskompetenz besitzen. Die elementaren Merkmale der Robotik sind die freie Programmierbarkeit und die universelle Einsetzbarkeit. Verwendet werden Roboter um Materialen, Werkzeuge oder spezielle Teile zu bewegen und Aufgaben zu erledigen. So werden Industrieroboter aus Zeit- und Kostengründen oder aufgrund der begrenzten menschlichen Fähig- oder Möglichkeiten eingesetzt und erledigen Fertigungsarbeiten. Sogenannte Serviceroboter verrichten Dienstleitung am Menschen und halten sich demnach in menschlicher Umgebung auf.
Ziel und Herausforderung der Forschung ist es, den Roboter so zu gestalten, dass der Einsetzbarkeit aufgrund fehlender Mobilität oder unvollständiger Autonomie keine Grenzen mehr gesetzt sind.
Biotechnologie
Die Biotechnologie zählt zu den Schlüsseltechnologien der Zukunft , i n sbesondere in Dortmund. Inzwischen haben sich rund 22 Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Proteomik, Genomik, Medizintechnik und Bio-IT hier angesiedelt. Sie profitieren dabei von idealen Rahmenbedingungen wie dem interdisziplinären Netzwerk am Standort. Die Nähe zu zahlreichen Hochschulen und renommierten Forschungszentren wie Max-Planck- und Fraunhofer-Instituten erlaubt Forschung und Entwicklung auf hohem internationalen Niveau.
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