Werkstoffdialog NRW 2008
November 2008, PHOENIX-Halle Dortmund
Werkstoffe sind die Grundlage jeglicher Innovation. Branchen wie die Automobilindustrie, die chemische Industrie und weitere Leitindustrien aus NRW beschäftigen sich insbesondere mit Oberflächentechnologien, wie etwa funktionale Oberflächen. Im Fokus des Werkstoffdialogs NRW 2008 standen deshalb die Themenfelder Oberflächentechnologie und Funktionsmaterialien. Diese Themen wurden von namhaften Referenten aus Forschung, Wirtschaft und Politik vorgestellt u. a. von dem Geschäftsführer des Dortmunder Oberflächen Centrums von ThyssenKrupp, Herrn Dr. Michael Steinhorst, Professor Dr. Ralf Drautz, Direktor des Interdisciplinary Centre for Advanced Materials Simulations (ICAMS) in Bochum und Professor Dr. Wolfgang Tillmann von der TU Dortmund.
Die Wirtschaftsförderung Dortmund veranstaltete gemeinsam mit den Partnern MST.factory dortmund und IVAM e.V., Fachverband für Mikrotechnik, am 17.November 2008 den Werkstoffdialog NRW 2008 in der PHOENIX Halle auf PHOENIX West.
Angesprochen wurden Unternehmen und Wissenschaftler, die Kontakt zu Entwicklern neuer Werkstoffe und Spezialisten für Oberflächentechnologien suchten.
Der Ort der Veranstaltung war das ehemalige Stahlwerk auf PHOENIX West. Dieser Ort ist seit mehr als 150 Jahren Hightech-Standort für innovative Werkstoffe. Die Teilnehmer der Veranstaltung hatten die Gelegenheit, sowohl die alten Landmarken, wie etwa die stehengebliebenen Hochöfen als auch modernste Hightech-Schmieden, wie das Zentrum für Produktionstechologie und die MST.factory dortmund zu besichtigen.
Standort PHOENIX West
In den zurückliegenden Jahren wurde PHOENIX West als Standort für Mikro- und Nanotechnologie, innovative Fertigungstechnologie sowie Software weiterentwickelt. An diesem Standort entsteht einer der größten Innovationsstandorte in Deutschland. Mit einer Gesamtgröße von 110 ha wird PHOENIX West für gewerbliche Technologieansiedlungen, Dienstleistungen sowie Freizeitnutzung bei Integration der ehemaligen Hochofenanlagen sowie einigen denkmalgeschützten Bestandsgebäuden hergerichtet. Ziel ist hierbei, die denkmalgeschützten Gebäude, Hallen und Anlagen einer neuen werthaltigen Nutzung zuzuführen, sie als Landmarken in das Gesamtbild einzufügen und dadurch das Standortprofil in der überregionalen Vermarktung zu stärken. Das Potenzial des neuen Technologiestandortes macht die MST.factory dortmund deutlich. Das im April 2005 eröffnete Kompetenzzentrum für Mikro- und Nanotechnologie ist die erste Einrichtung dieser Art in ganz Europa. In Analogie zum TechnologieZentrumDortmund, aus dem einer der erfolgreichsten Technologieparks in Europa entstanden ist, nimmt die MST.factory dortmund eine Schlüsselrolle bei der Standortentwicklung von PHOENIX West ein. Es wird erwartet, dass – nicht nur für die Mikro- und Nano-, sondern auch für die Informations- und Kommunikationstechnologie Impulse auf das Wachstum des angrenzenden Technologieparks ausgehen. Die Synergien und gemeinsamen Wettbewerbsvorteile werden zu einer nachhaltigen Nutzung der vorhandenen und zu schaffenden Immobilieninvestitionen führen.
Analog zur MST.factory dortmund wurde das Zentrum für Produktionstechnologie am 01.09.2008 eröffnet. Hierbei handelt es sich um ein Zentrum speziell für die Innovationsförderung von Produktions- und Fertigungstechniken sowie die entsprechende Entwicklung marktfähiger Produkte. In zentraler Lage soll das Zentrum für Produktionstechnologie mit der entsprechenden technischen Infrastruktur und zentralen Dienstleistungsfunktionen ausgestattet werden, um die umliegenden Unternehmen der Produktionstechnik zu unterstützen und deren Wachstum zu begleiten.
Diese Seite: weiterempfehlen | bookmarken | drucken



Michaela Franzes







